Propstei St. Gerold

Erbe und Auftrag

«Reigen» von Hugo Imfeld im Propsteihof; die Mutter symbolisiert die sichtbare, irdische, das Kind die unsichtbare, göttliche Welt; miteinander verbunden ergibt sich ein Ganzes, eine Einheit.

Himmel und Erde verbinden
Seit ihrer Gründung durch den hl. Gerold hat es sich die Propstei zur Aufgabe gemacht, Himmel und Erde zu verbinden. Die gottesdienstlichen Feiern, Konzerte und Seminare, die Kunst vor Ort, die intakte Natur des Biosphärenparks bis zum feinen Essen und zum guten Wein – alles ist der großen und edlen Zielsetzung untergeordnet, die Schönheit und Güte der Schöpfung und des Schöpfers für die Gäste erfahrbar zu machen.

Sinnfindung über die Sinne
Die Propstei ist ein über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Zentrum für christliche Spiritualität, Kultur, Seminare und soziales Engagement, eine historischen Stätte mit besonderer Ausstrahlung, die ein Gegenpol sein will zur Hektik unserer Zeit. In dieser ihrer Eigenart ist die Propstei eine «besondere Perle in der Diözese Feldkirch», wie es Bischof Dr. Benno Elbs einmal formuliert hat, und eine Oase mit Zukunft: In einer Zeit, wo viele Menschen nicht mehr kirchlich sozialisiert oder pfarreilich beheimatet sind, werden Orte wie die Propstei als regionale geistliche Zentren weiter an Bedeutung gewinnen. Natur, Kult, Kultur und Kulinarik öffnen das Herz und die Sinne und fördern die Wahrnehmung der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Damit kann das Vertrauen wachsen in das, was sich nicht festhalten lässt und was dem Leben Sinn, Halt und Fülle verleiht – das Geheimnis der Liebe.

Umweltbewusstsein
Wichtig ist der Propstei auch die sie umgebende Landschaft, der Biosphärenpark Großes Walsertal. In dieser von der UNESCO ausgezeichneten Modellregion soll eine nachhaltige Entwicklung in allen Lebensbereichen – Landwirtschaft, Wirtschaft, Tourismus und Verkehr, Schule, Bildung und Kultur – den kommenden Generationen Lebensgrundlagen und Lebensqualität sichern. Unser Engagement in der Propstei für eine lebenswerte Zukunft in einer möglichst intakten Umwelt sowie für psychisch belastete, sozial benachteiligte und behinderte Menschen verlangt eine der Nachhaltigkeit verpflichtete Arbeitsweise.

Zukunftsstrategie
Aufbauend auf Qualität und auf eine hohe Innovationskultur in den Bereichen Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit soll Vorarlberg in den nächsten Jahren in Europa ganz oben positioniert werden. Auch für diese 2012 vom Land Vorarlberg, von Vorarlberg Tourismus und von der Wirtschaftskammer präsentierte Tourismusstrategie 2020 könnten die Rahmenbedingungen in der Propstei nicht optimaler sein. Somit ist die Propstei auch als touristisches Aushängeschild für die Region und das Land für die Zukunft gerüstet.

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