Propstei St. Gerold

Besonderheiten aus dem Propstei-Alltag

Neue Seminarräume

Der neue Seminarraum in der ursprünglichen "Knechtenstube".2 Bilder
Der neue Seminarraum im ursprünglichen "Waschhaus".2 Bilder

Am 22. Januar 2018 konnten die Bauarbeiten der zweiten Teiletappe von Bauabschnitt zwei begonnen werden. So wurden bis Mitte Juli im ehemaligen Kloster­keller-Restaurant vier neue Seminar-, Gruppen- und Aufent­haltsräume geschaffen. Insbesondere seit dem Abschluss der zweiten Sanierungsetappe mit den neuen Gästezim­mern im Herberge­trakt ist die Nachfrage an Gastseminaren mar­kant gestiegen, so dass es zunehmend schwierig wurde, genügend Seminar- und Gruppenräume für unsere eigenen wie auch für die Gastseminare bereitstellen zu können.

Die restaurierten Gewölbekeller des ehemaligen Klosterkellers entstanden laut dendrochronologi­scher Untersuchung der Türgewände und -stürze um das Jahr 1645, enthalten historische Kreuzgrat- und Tonnen­gewölbe aus der Entstehungszeit und wurden ursprünglich als „Sennhaus“, „Milchkeller“, „Käsekeller“, „Wasch­haus“ und „Knechtenstube“ genutzt. Diese Bezeichnun­gen, die wie das „Wyberhus“ oder die „Alte Schmiede“ etwas von der Geschichte der Propstei beziehungsweise der konkreten Nutzung dieser historischen Räumlichkeiten erzählen, wurden – wie schon in den vorangehenden Bauabschnitten der „Spycher“, die „Remise“ und der „Holzschopf“ – für deren Namens­gebung wiederverwendet.

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Besuch des Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen

Anlässlich ihrer 800-Jahrfeier fand 2018 der 68. Österreichische Städtetag in der Stadt Feldkirch statt. Zu dessen Eröffnung reiste der Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen ins Ländle und besuchte am Folgetag, 7. Juni, auf Initiative des Landeshauptmanns Markus Wallner den Biosphärenpark Grosses Walsertal sowie die Propstei St. Gerold. Die Volksschüler von St. Gerold (Foto Frontseite) mit ihrem initiativen Lehrer David Ganahl sangen dem Bundespräsidenten ein Eröffnungsständchen und nutzten die Gelegenheit, ihm ein paar persönliche Fragen zu stellen. Nach dem gemein samen Mittagessen mit den Bürgermeistern der Grosswalsertaler Gemeinden nahm sich der Bundespräsident Zeit zu einer ausführlichen Führung durch die Propstei und zu einem abschliessenden Aperitif im historischen Weinkeller. (Fotos: Land Vorarlberg/B. Hofmeister)

Empfang des Bundespräsidenten Alexander
Van der Bellen und des Landeshauptmanns Markus
Wallner in der Propstei.
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V.l. Landtagsabgeordneter und Regio-Obmann Josef Türtscher, Pater Kolumban, der Bundespräsident und der Landeshauptmann.14 Bilder
Der Bundespräsident interessiert sich für den „Reigen“, die sinnige Skulptur von Hugo Imfeld.14 Bilder
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Aufmerksames Zuhören während des Gesangs der St. Gerolder Volksschüler mit ihrem engagierten Lehrer David Ganahl.14 Bilder
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Geduldig und mit Freude beantwortete der Bundespräsident die spontanen Fragen der Volksschüler.14 Bilder
Gruppenfoto mit der St. Gerolder Volksschule und ihrem Lehrer David Ganahl (li. von VdB).14 Bilder
Erklärung der Sätze aus der Benediktsregel in karolingischer Minuskel, die wir als Prallschutz verwendet haben.14 Bilder
Erläuterungen zur Holzverarbeitung im Rahmen der Propsteisanierung.14 Bilder
Ein Besuch in der Reithalle und bei den propsteieigenen Therapiepferden durfte nicht fehlen.14 Bilder
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Gruppenfoto mit dem Bezirkshauptmann Johannes Nöbel und den Bürgermeistern des Grossen Walsertals.14 Bilder

Wir sind wieder am Bauen...

Historisches Mauerwerk aus dem 17. Jh. im ehemaligen Klosterkeller.

Erneut haben wir in der Propstei St. Gerold Baustellenbetrieb. Nach Zustimmung durch das Consilium des Klosters Einsiedeln haben am vergangenen 22. Januar die Bauarbeiten der zweiten Teiletappe von Bauabschnitt zwei begonnen. Bis Ostern werden im ehemaligen Klosterkeller (Restaurant) vier neue Seminar-, Gruppen- und Aufenthaltsräume geschaffen. Insbesondere seit dem Abschluss der zweiten Sanierungsetappe mit den neuen Gästezimmern im Herbergetrakt im Frühjahr 2017 erfahren wir eine markant steigende Nachfrage an Gastseminaren, so dass wir mittlerweile Schwierigkeiten haben, genügend Seminar- und Gruppenräume für unsere eigenen wie auch für die Gastseminare bereitstellen zu können.

Die Gewölbekeller entstanden laut dendrochronologischer Untersuchung der Türgewände und -stürze um das Jahr 1645, enthalten historische Kreuzgrat- und Tonnengewölbe aus der Entstehungszeit und wurden ursprünglich als „Sennhaus“, „Milchkeller“, „Käsekeller“, „Waschhaus“ und „Knechtenstube“ genutzt. Diese Bezeichnungen, die wie das „Wyberhus“ oder die „Alte Schmiede“ etwas von der Geschichte der Propstei bzw. dieser konkreten Räumlichkeiten erzählen, werden für deren Namensgebung künftig wieder zur Anwendung kommen wie die Begriffe „Spycher“, „Remise“ und „Holzschopf“ in den bisher ausgeführten Bauetappen eins und zwei.

Weiter haben wir mittlerweile mit der Konzept- und Planungsarbeit für die Propstei begonnen, das uns einige Monate intensive, sorgfältige Arbeit abverlangen wird. Die Instandstellung dieses eindrucksvollen, historischen Hauptgebäudes mit umfassender Bausubstanz aus dem 12., 16.,17. und 20. Jahrhundert ist mit entsprechend hohen Kosten verbunden, die wir wiederum zu über 50% via Fundraising sicherzustellen haben – ein herausforderndes Unterfangen, weshalb wir weiterhin für jeden Obolus wie auch für Hinweise zu potentiellen Sponsoren dankbar sind.

Auszeichnung "familienfreundlich"

Vl. Susanne Sparr, Landeshauptmann Markus Wallner und Betriebsleiterin Birgit Sauter-Paulitsch.

„Familienfreundliche Strukturen sind imstande, den betrieblichen Erfolg massgeblich zu beeinflussen: mehr Motivation, mehr Bindung der Mitarbeitenden, weniger Fluktuation, weniger Krankenstände. Familienfreundlichkeit ist zudem ein bedeutender Faktor beim Wettbewerb um die besten Köpfe“, das schreibt Landeshauptmann Markus Wallner über die Bedeutung von familienfreundlichen Bedingungen in Betrieben.

Weil „familienfreundlich“ auch in der Propstei grossgeschrieben wird, haben wir uns um die Auszeichnung zum familienfreundlichen Betrieb bemüht und freuen uns, dass wir dafür belohnt wurden. Bewertet wurden dabei Arbeitszeit, Karenz und Wiedereinstieg, familienbewusste Unternehmenskultur, Elternförderung, familienbewusste Serviceleistungen, Weiterbildung, Chancengleichheit in der Führung und Beruf und Pflege. Wir möchten damit ein weiteres Zeichen setzten, unseren Betrieb nachhaltig auszurichten, eben auch im Sinne der Möglichkeiten und Chancen für unsere Mitarbeitenden und deren Bedürfnisse.    

Betriebsausflug

Auch dieses Jahr haben wir in der Propstei St. Gerold den Betriebsurlaub mit dem traditionellen Mitarbeiterausflug begonnen, der diesmal unter dem Motto stand: „Weshalb in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!“

So hat sich eine Gruppe von 24 Mitarbeitenden vier Tage im renommierten Romantikhotel Schiff in Hittisau im anmutigen Bregenzerwald einquartiert und von hier aus aufgemacht, das schöne Ländle auszukundschaften und besser kennen zu lernen. Auf dem Programm standen unter anderem Frühstücksbrunch und Führung im neuen Berghotel Schäfer ****S in Fontanella, gemeinsames Vorbereiten, Kochen und Genießen eines Viergang-Menüs bei Karin Kaufmann in Egg, Führung durch den Dorfkern von Hittisau, Besuch des 2013 neu eröffneten Vorarlberg Museums, freie Zeit und Sonne tanken am Bodensee, Führung durch das Festspielhaus Bregenz, eindrückliche Blue-Man-Group-Show im Kongresszentrum Bregenz, Husky-Schlittenfahrt in Schröcken, Digestif-Verkostung bei Bentele Genuss in Alberschwende, Abenteuer und Spaß im Secret Room in Dornbirn, Führung durch die eindrückliche und berührende Ausstellung „Pflege das Leben, wo du es antriffst“ im Frauenmuseum Hittisau, Haubenküchen-Dinner im Hotel Schiff in Hittisau, erfrischende Schneewanderung ins Steinbild in Sonntag verbunden mit einer Gruppenarbeit und Abschluss mit feiner Kässpätzlepartie in der Seilbahnstuba in Sonntag-Stein.

Ziel des Ausflugs war es auch, unsere Sinne für Nachhaltigkeit, Regionalität und Gastfreundschaft zu schärfen, weshalb wir den Spuren von „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ nachgegangen sind. Wir liessen uns von besonderen Persönlichkeiten und deren Geschichten und Philosophien, von regionaler Kulinarik, besonderen Häusern, modernen Tourismusbetrieben, heimischem Handwerk und unseren persönlichen Erlebnissen inspirieren und sammelten Eindrücke und Ideen für unser Arbeiten und Wirken in der Propstei.

Diese erlebnisreichen Tage, die geprägt waren von Gemütlichkeit, Gemeinschaft, Entdecken & Kennenlernen von besonderen Orten, Menschen und Traditionen sowie von guter Kulinarik und heiterer Fröhlichkeit, haben uns wiederum unsere treuen und generösen Propstei-Gäste ermöglicht, wofür wir uns sehr herzlich bedanken! 

Das Propstei-Team

Heiteres Propstei-Team nach dem gemeinsamen Vorbereiten, Kochen und Geniessen eines feinen Vier-Gang-Menüs bei Karin Kaufmann in Egg.21 Bilder
Fröhlicher Empfang in Fontanella durch unsere Anni und Manuela.21 Bilder
Konzentration beim Schöpfen des gemeinsam zubereiteten Hauptgangs.21 Bilder
Führung durch das Vorarlberg Museum.21 Bilder
Sonnenbad und Frühlingsgefühle am Bodensee...21 Bilder
Führung durch das Bregenzer Festspielhaus.21 Bilder
Kurzweilige Blue-Man-Group-Show...21 Bilder
Unser glücklicher Bernd.21 Bilder
Vorbereitungen zur Husky-Schlittenfahrt.21 Bilder
Ruhe vor dem Sturm...21 Bilder
Und ab die Post - Cindy souverän in Fahrt!21 Bilder
Wieder einmal anstossen - bei Bentele Genuss in Alberschwende.21 Bilder
Bernd is ready für Abenteuer!21 Bilder
Grosse Erleichterung im Team nach geschaffter Bombenentschärfung im Secret-Room...21 Bilder
Spaziergang durch Dornbirn.21 Bilder
Verschnaufpause...21 Bilder
Führung durch die eindrückliche, berührende Ausstellung zum Thema "Pflege das Leben, wo du es antriffst!" im Frauenmuseum Hittisau.21 Bilder
Schneespaziergang zum Abschluss.21 Bilder
Letzter Austausch in der Runde.21 Bilder
Ab in die Wärme zur Kässpätzlepartie durch herrlich verschneite Landschaft in Sonntag-Stein.21 Bilder
Das Propstei-Team bedankt sich herzlich bei den treuen und generösen Gästen für die Ermöglichung dieser erlebnisreichen, besonderen Tage! Ein Dankeschön auch an Eva-Maria für die tolle Organisation!21 Bilder