Propstei St. Gerold

Wechselvolles Mittelalter

Propsteianlage Richtung Norden aus einem Urbar von 1668 (Foto: Propstei).

1311 wurden bei einer Fehde zwischen zwei Adelsfamilien, die sich um die Vogteirechte über die Propstei, d.h. um die Schutzaufsicht über das Kloster stritten, Kirche, Kapelle und Propsteigebäude stark beschädigt.

Anschliessend folgte eine Zeit der Konsolidierung. Die Pröpste erwarben im 14. und 15. Jh. neue Güter und mehrten den materiellen Besitz der Propstei. Durch den Schwabenkrieg 1499 wurden die Landgüter der Propstei jedoch arg in Mitleidenschaft gezogen.