Propstei St. Gerold

Blüte in der Neuzeit

Die Propstei-Anlage in einer Grafik von Pater Bucelius (Foto: Propstei).

Im 16. Jahrhundert haben die Pröpste materiell und spirituell viel in die Propstei investiert: Es wurden die Gebäulichkeiten erweitert, die Kirche sowie die Kapelle vergrössert und die Verehrung des hl. Gerold gestärkt. Zu jener Zeit erhielt die Propsteianlage ihr heutiges Gesicht.

Erst ab der zweiten Hälfte des 17. Jhs. bildete sich um den Propst allmählich eine kleine klösterliche Gemeinschaft. Bis dahin lebte der Propst als Stellvertreter des Klosters Einsiedeln meist alleine mit mehreren Bediensteten für Haus und Landwirtschaft in der Propstei.

Im Frühjahr 1779 wurde die Pfarrei St. Gerold errichtet und ein Kooperator – ein Mitarbeiter des Propstes – bestimmt, der für die Seelsorge zuständig war.