Propstei St. Gerold
«Freude am Leben», Fresko von Ferdinand Gehr (1976) im Aufenthaltsraum (Foto: Propstei)

«Bei Gott kann man besser durch die Türe des Schönen, der Kunst, eintreten,

als durch die Türe von Dogmen und Moral.»

Godfried Kardinal Danneels

Kardinal Danneels fasst hier eine grosse Wahrheit in einen schlichten Satz. Paul Klee hat es einmal so ausgedrückt: «Kunst ist die Sichtbarmachung des Unsichtbaren.»

Wir fühlen uns privilegiert, dass zahlreiche Künstler die Propstei im Laufe ihrer älteren und neueren Geschichte – drinnen wie draussen – mit ihrer Kunst bereichert haben. Ihre vielfältigen Werke erinnern die Besucher der Propstei an das «Dahinter», das unserem Leben erst seinen tiefsten Sinn und Halt gibt.

So trifft man in der Propstei auf Schritt und Tritt auf klassische wie zeitgenössische Malerei, auf moderne Skulpturen und Wandfresken, auf Heiligenfiguren und Reliefs aus jahrhundertealtem Holz wie in neuer Bronze.

Stellvertretend sei hier das Relief «Christus mit den Emmausjüngern» im Hof beim Klosterkeller erwähnt, das Hugo Imfeld 1990 realisiert hat. Es versinnbildlicht eindrücklich die Spiritualität von St. Gerold.

«Die Emmaus-Jünger» von Hugo Imfeld, 1990 (Foto: Propstei)