Propstei St. Gerold

Die zweite Sanierungsetappe abgeschlossen

Nach viereinhalb Jahren umfassender Konzept- und Planungsarbeit begannen im Sommer 2014 die Arbeiten des in sechs Etappen angedachten Gesamtsanierungsvorhabens der Propstei St. Gerold. Ende Juli 2015 konnten die erste und umfassendste Sanierungsetappe abgeschlossen und die neuen Gastronomieräumlichkeiten mit neuer Küche, Gastgarten, Klosterladen sowie der neu gestaltete Propsteihof in Betrieb genommen werden. Diesen Sommer nun ist die zweite Sanierungsetappe fertiggestellt worden.

Nachdem die Klostergemeinschaft in Einsiedeln im Mai 2016 grünes Licht gegeben hatte, konnte in der Propstei St. Gerold Mitte Oktober 2016 der erste Abschnitt der zweiten Sanierungsetappe in Angriff genommen werden. Im sogenannten Herbergetrakt wurden bis Mitte März 2017 die bestehenden Gästezimmer vollständig erneuert und unter anderem im Dachbereich acht neue Einzel- und Doppelzimmer realisiert. Im Parterre, wo die ehemalige Klosterkeller-Küche stand, wurde ein neuer Seminar­raum – der „Holzschopf“ – eingerichtet. 

Der Ausbau der übrigen Räume des ehemaligen Klosterkellers wurde damals zurück­gestellt, da es diesbezüglich noch weiterer konzeptioneller und planerischer Vertiefung bedurfte. Am 22. Januar 2018 konnten schliesslich auch die Bauarbeiten dieser zweiten Teiletappe von Bauabschnitt zwei begonnen werden. So wurden bis Mitte Juli 2018 im ehemaligen Kloster­keller-Restaurant vier neue Seminar-, Gruppen- und Aufent­haltsräume geschaffen. Insbesondere seit dem Abschluss der zweiten Sanierungsetappe mit den neuen Gästezim­mern im Herberge­trakt ist die Nachfrage an Gastseminaren mar­kant gestiegen, so dass es zunehmend schwierig wurde, genügend Seminar- und Gruppenräume für unsere eigenen wie auch für die Gastseminare bereitstellen zu können.

Die restaurierten Gewölbekeller des ehemaligen Klosterkellers entstanden laut dendrochronologi­scher Untersuchung der Türgewände und -stürze um das Jahr 1645, enthalten historische Kreuzgrat- und Tonnen­gewölbe aus der Entstehungszeit und wurden ursprünglich als „Sennhaus“, „Milchkeller“, „Käsekeller“, „Wasch­haus“ und „Knechtenstube“ genutzt. Diese Bezeichnun­gen, die wie das „Wyberhus“ oder die „Alte Schmiede“ etwas von der Geschichte der Propstei beziehungsweise der konkreten Nutzung dieser historischen Räumlichkeiten erzählen, wurden – wie schon in den vorangehenden Bauabschnitten der „Spycher“, die „Remise“ und der „Holzschopf“ – für deren Namens­gebung wiederverwendet.

Trotz grosszügiger Unterstützung durch das Kloster Einsiedeln und das Land Vorarlberg müssen über 50% des Finanzaufwandes für die Sanierungsvorhaben nach wie vor über Spenden und Zuwendungen von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen gesichert werden. Wir sind daher für jeden Support dankbar und überzeugt, dass es eine nachhaltige und sinnstiftende Investition ist, die Zukunftssicherung der Propstei St. Gerold mit einem namhaften Beitrag zu unterstützen. Kontohinweise finden Sie hier.

Bilder Bauabschnitt II.1 (neue Gästezimmer)

Bilder Bauabschnitt II.2 (neue Seminarräume)