Propstei St. Gerold

Der Geist von St. Gerold

Aus dem Bildzyklus «Das Leben des hl. Gerold» von Br. Fridolin Dumeisen, Mariastein, 1684 (Foto: Christof Hiller).

«In der Begegnung von Mensch zu Mensch geschieht mehr als nur Menschliches. – Den innerkirchlichen Dialog anzuregen, den Dialog zwischen den Konfessionen zu pflegen, über die Konfessionen hinaus als christlich-brüderliche Menschen zu allen zu dringen, das ist der Sinn der Stätte der Begegnung in St. Gerold.»
Fredy Meier, erster und langjähriger Präsident des Freundeskreises der Propstei

Ob der Mann unserer Heiligenlegende den Geist an diesen Ort gebracht hat oder ob es umgekehrt dieser Geist war, der den späteren heiligen Gerold ins damalige Friesental gelockt hat, ist nicht so wichtig. Hauptsache ist, dass dieser «Geist von St. Gerold» auch heute noch anwesend und wirksam ist, und von den Propsteigästen mehr oder weniger bewusst als das «ganz Besondere» der Propstei St. Gerold wahrgenommen und geschätzt wird.

Es ist der Geist des Evangeliums von Jesus-Christus und der Regel des heiligen Benedikt, dem der heilige Gerold gefolgt ist und der auch heute unser Tun und Lassen, unser Beten und Arbeiten in der Propstei prägt und leitet.