Propstei St. Gerold

Kinder unterstützen Kinder

In einer tollen Aktion haben 50 MinistrantInnen der von 1842 bis 1960 von Einsiedler Patres betreuten Pfarre Nüziders bei Bludenz an einem Samstagvormittag Fahrräder für einen sozialen Zweck geputzt. Die freiwilligen Spenden für die Fahrradreinigung sowie den Erlös der von den Eltern gebackenen und verkauften Kuchen in der Höhe von EUR 2‘200.-- haben die Minis je zur Hälfte dem Therapeutischen Reiten für Kinder in der Propstei St. Gerold sowie der Kinderkrebshilfe Vorarlberg zukommen lassen.

Voller Freude hat eine Delegation der Nüzider Minis und einiger Mütter den Scheck über EUR 1‘100,-- Pater Kolumban und dem Therapiestall-Team überreicht. Anschliessend erläuterten die Mitarbeitenden des Therapiestalls den Minis, was gesundheitlich eingeschränkte Kinder nun durch diese Spende mit den Pferden in der Propstei erleben dürfen. Eine Begegnung mit den Therapiepferden und ein feines Eis aus der Propsteiküche rundeten die Übergabe ab.

Pater Kolumban und das Therapiestall-Team bedanken sich ganz herzlich bei den Minis von Nüziders, ihren Eltern, den BetreuerInnen sowie beim lieben Freund Pfarrer Karl Bleiberschnig für diese edle Aktion und Unterstützung!

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Unser Therapiestall-Team: v.l.n.r. Hanna, Bernd, Julia, Alexandra.10 Bilder
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Schweizer Bischöfe zu Gast in St. Gerold

Foto: Katholische Kirche Vorarlberg / Dietmar Steinmair

Ehrenvoller Besuch im Grossen Walsertal! Vom 3. bis 5. Juni waren die Schweizer Bischöfe anlässlich ihrer Frühjahrstagung erstmals in der Propstei St. Gerold zu Gast. 

Am Montag, 3. Juni besuchten auch der Apostolische Nuntius in der Schweiz, Erzbischof Thomas E. Gullickson, sowie Bischof Benno Elbs von Feldkirch und Abt Vinzenz Wohlwend von der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau bei Bregenz die Bischöfe zum Austausch und gemeinsamen Gebet und Abendessen vor Ort.

Fotoimpressionen von Dietmar Steinmair; Kath. Kirche Vorarlberg

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Foto: Katholische Kirche Vorarlberg / Dietmar Steinmair14 Bilder

Kraft der Schönheit... Herrliche Blumenpracht im Propsteihof

Betriebsausflug nach Amsterdam

Es war noch mitten in der Nacht, als am 22. Januar ein Grossteil des Propstei-Teams via München nach Amsterdam aufgebrochen ist zum diesjährigen Betriebsausflug. Doch Morgenstund hat Gold und beim Propsteiteam auch ein Lachen im Mund. Mit einer guten Stunde Verspätung hat die holländische Metropole die frohgelaunte und abenteuerfreudige Schar mit Schnee willkommen geheissen.

Es wurde diese vier Tage viel gelacht, gut gegessen und massvoll getrunken und geschlafen... Susanne und Laura hatten ein ansprechendes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: interessante Grachtenfahrt durch die Altstadt mit ihren schönen historischen Bauten, Adrenalinkick, nicht bei einer Hanfkekse-Degustation, sondern beim Schaukeln hoch über Amsterdam, informativer Besuch und Bier-Degustation bei der Heineken-Brauerei, lehrreiche Rundfahrt durch die Alt- und Neustadt, Besuch im eindrücklichen Anne-Frank-Museum, usw.

Unter anderem haben wir dabei viel Interessantes in Erfahrung gebracht. Dass Amsterdam beispielsweise einen knappen halben Meter unter dem Meeresspiegel der Nordsee liegt und die Stadt vom 16. bis 18. Jahrhundert ein goldenes Zeitalter erlebt hat, wovon heute noch zahlreiche historische Lagerhäuser in der Altstadt sowie über 1000 Brücken zeugen. Insgesamt gibt es in der Stadt über 150 Kanäle oder Grachten, wie die Holländer sagen, die früher als Haupttransportwege für Güter und Menschen dienten. Dieser Amsterdamer Grachtengürtel wurde 2010 auch in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen. Aufgrund des feucht-sandigen Untergrundes steht Amsterdam heute auf rund fünf Millionen Holz- und Betonpfählen und zählt eine knappe Million Einwohner, wobei der Ausländeranteil bei über 50% liegt. Diese Internationalität und Vielfalt ist in der Stadt auf Schritt und Tritt spürbar und erfahrbar und ein wesentlicher Teil ihrer Faszination, Offenheit und Ausstrahlung. Mit Blick auf die zahlreichen Radwege und Radfahrer überrascht es nicht, dass es in Amsterdam mehr Fahrräder geben soll als Einwohner und dass die Stadtregierung mit über 20% Wähleranteil von der links-grünen Partei angeführt wird.

Nebst den gemeinsamen Programmpunkten blieb auch genügend freie Zeit zum Shoppen, Geniessen oder für den Besuch weiterer sehenswerter Museen. Die vier stimmungsvollen und erlebnisreichen Tage vergingen wie im Flug und waren gleichsam ein Appetizer für noch „mehr“ Amsterdam! Ein herzliches Dankeschön all unseren treuen und grosszügigen Propsteigästen, die uns diesen Ausflug jährlich ermöglichen!

Frohgelaunt bei der frühmorgendlichen Fahrt nach München22 Bilder
Mit Schnee in Amsterdam empfangen22 Bilder
Ankunft der abenteuerfreudigen Schar in Amsterdam22 Bilder
Fast wie in Venedig...22 Bilder
Unser Reitbetrieb-Team hoch zu Ross :-)22 Bilder
Bernd und Kolumban22 Bilder
Wagemutiges Schaukeln hoch über Amsterdam22 Bilder
Die holländische Metropole aus der Vogelperspektive22 Bilder
Touristen und Fahrräder soweit das Auge reicht...22 Bilder
In Amsterdam soll es mehr Fahrräder geben als Einwohner22 Bilder
Bekannt und sehenswert - das van Gogh Museum22 Bilder
Im Untergrund...22 Bilder
Grachtenfahrt22 Bilder
Grachtenfahrt durch das umfassende Kanalsystem der Altstadt22 Bilder
Altstadt22 Bilder
Das kleinste Haus in Amsterdam22 Bilder
Zahlreiche Häuser in der Altstadt stammen noch aus dem 17. und 18. Jahrhundert22 Bilder
Besuch bei der Heineken-Brauerei22 Bilder
Besuch bei der Heineken-Brauerei22 Bilder
Erste Schritte mit der holländischen Sprache...22 Bilder
Die Altstadt in der Abenddämmerung22 Bilder
Beeindruckend - das Anne-Frank-Museum22 Bilder

Schneereicher Winter

Der Januar hat weiten Regionen, so auch dem Grossen Walsertal, grosse Mengen Schnee beschert. Als noch der Regen hinzukam, musste das grosse und relativ flache Dach des Propsteistalls entlastet werden. Ein grosses Dankeschön den Einsatzkräften der Feuerwehr St. Gerold, die unseren Propsteihofpächter dabei tatkräftig unterstütz hat!

Umweltzeichen

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sind Voraussetzungen für die Auszeichnung mit dem Österreichischen Umweltzeichen im Tourismus. Die Umweltschutzmassnahmen reichen vom bewussten und nachhaltigen Bauen und Sanieren, über ressourcenschonenden Umgang mit Energie und Wasser und die Verwendung von regionalen Produkten zur Verarbeitung saisonaler Speisen bis zur umweltfreundlichen Anreise. So hat sich auch die Propstei erneut der umfangreichen Umweltzeichenprüfung gestellt und ist wiederum als Betrieb mit dem Umweltzeichen zertifiziert worden. Wir freuen uns über diese Auszeichnung des Österreichischen Bundesministeriums für Umwelt und Tourismus und sind bemüht, auch in Zukunft unseren Beitrag zum Schutz der Natur, unserer Region und der Menschen, die hier leben und arbeiten, zu leisten.