




| Liebe Freunde! | |
| »Kunst ist Sehnsucht nach Gott«,
schrieb der Maler Alexej von Jawlinsky
seinem Freund. Augustinus schreibt
um 420 »die Sehnsucht Gottes ist der
Mensch«. Diese zwei Sätze beschreiben
den Wunsch, den wir in St. Gerold
hegen, Himmel und Erde zusammenzufügen.
Unsere Kurse, Begegnungen und Konzerte sind Ausdruck dafür. Gott und Mensch haben Sehnsucht. In diesem Punkt treffen sie sich. Die Gottessehnsucht in uns ist unendlich und darum können wir auf dieser Erde nie ganz glücklich sein mit den Dingen, die uns volles Glück und Sinn verheissen. Im Raum und in der Zeit können wir die Sehnsucht unserer Herzen nicht endgültig stillen. Augustinus gibt dazu seine Erklärung: »Unruhig ist unser Herz bis es ruhet in Dir, o Gott«. Aber einen Widerschein, eine Spur, eine Ahnung vom endgültigen Glück dürfen wir Wanderer dieser Erde heute schon erfahren durch die Musik. Die Musik kommt aus dem Herzen Gottes und berührt uns zutiefst in unserem Herzen. Sie hat auch eine wunderbare Gabe zu trösten und zu heilen. Trost und Mitgefühl sind für uns seelisch verletzte Menschen überlebensnotwendig. Wir heissen Referenten, Künstler, Kursund Konzertbesucher herzlich bei uns willkommen und fühlen uns mit ihnen verwandt in »dem, was in uns nicht stirbt«. P.Nathanael OSB |
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