Propstei St. Gerold

Gesamtsanierung in sechs Etappen

Ein solides Fundament für die Zukunft

Damit die Propstei mit ihrer tausendjährigen Geschichte langfristig ideell und materiell auf solidem Fundament weiterbestehen kann, sind umfassende Sanierungsmaßnahmen unumgänglich.

Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit bedurfte die personal- und kostenintensive gastronomische Infrastruktur einer Zentralisierung (bis Sommer 2015 2 Küchen und 3 Speiseräume in zwei Gebäuden), muss die Bettenzahl erhöht und die Zimmerstruktur den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Großer Sanierungsbedarf besteht auch in der ungenügenden Seminarinfrastruktur und in der veralteten Haustechnik mit hohen Erhaltungs- und Reparaturaufwendungen und überhöhten Betriebskosten. Bauphysikalische Mängel verursachen enorme Energieverluste und akustische Probleme. Feuchtigkeit gefährdet die historische Bausubstanz. 

Darüber hinaus sieht sich die Propstei auch mit behördlichen Auflagen in Bezug auf Sicherheit, Brandschutz und Blitzschutz konfrontiert, die sie zur Weiterführung des Betriebs umzusetzen hat.

Das Kloster Einsiedeln möchte daher dieses weitgehend denkmalgeschützte Bauwerk in sechs nach ihrer Dringlichkeit priorisierten Etappen mit großer Sorgfalt und mit Respekt vor der im Hochmittelalter gegründeten und im Lauf der Jahrhunderte gewachsenen Klosteranlage sanieren. Damit wird die Voraussetzung geschaffen, dass das durch den hl. Gerold vor rund tausend Jahren grundgelegte Apostolat, Menschen auf der Sinnsuche zu begleiten, ihnen Lebensimpulse zu vermitteln und sie auf ihrer Lebensreise spirituell und materiell zu stärken, auch in Zukunft verwirklicht werden kann.

Wöchentliche Bauberichte