Die Legende des Sankt Gerold      
  Sankt Gerold verlässt sein Herzogtum in Sachsen, zieht mit einem Eselein und (seinem) Hausrat des Wegs, bekleidet mit einer Einsiedlerkutte.      
           
        Das Eselchen lässt sich in der Nähe der Klause ob Bregenz nieder, der Engel erscheint St. Gerold (und) mahnt ihn, weiter zu ziehen.
           
  Hier wirft sich das Eselchen zu Boden (und) will nicht weiter. Sankt Gerold erkennt, dass ihm dieser Ort von Gott zugewiesen ist.      
           
  Sankt Gerold beginnt für sich in dieser rauhen, unwirtlichen Wildnis eine Behausung zu bauen.      
           
  Ein wilder (gejagter) Bär sucht bei ihm Hilfe. Sankt Gerold hält mit einem Stock die Hunde von ihm ab. Aus Dankbarkeit hilft ihm der Bär beim Bau der Klause.      
           
        Graf Otto von Jagdberg, der davon hörte, besucht mit seiner Gemahlin Benedicta Sankt Gerold (und) schenkt ihm ein grosses Stück Land.
           
  Sankt Gerold erfreut mit Predigten die Seele und mit Speise und Trank den Leib der Ankommenden und macht die mit Leiden behafteten gesund.      
           
  Sankt Gerold wird von seinen zwei Söhnen besucht (und) ermahnt sie, die (sündhafte) Welt zu verachten und sie endgültig zu verlassen.      
           
        Sankt Gerold kommt mit einer Scholle Erde nach Einsiedeln (und) anvertraut sich, seine beiden Söhne und das Klösterlein Unserer Lieben Frau.
           
  Sankt Gerold stirbt hier in Seligkeit und wird von seinen Söhnen mit Andacht und Tränen in der Erde bestattet.      
           
         
 
 
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